Rund um den Baum...

Ein schöner Weihnachtsbaum gehört zu einem perfekten Weihnachtsfest wie der Schnee zum Winter. Wo sollen denn auch sonst die ganzen Geschenke am Heiligabend Platz finden, wenn nicht unter dem Weihnachtsbaum.

Klar – es kommt nicht nur auf die Form des Baumes an, auch die richtige Beleuchtung und ein harmonierender Baumschmuck gehören selbstverständlich dazu. Doch bevor Sie sich an das Schmücken machen können muss der Baum erstmal aufgestellt werden. Dazu gibt es verschiedenste Baumständer, die wir Ihnen hier auch kurz vorstellen möchten.

 

Der Baumkauf und die Lagerung…

Bereits beim Kauf des Weihnachtsbaumes tun sich die ersten Fragen auf. Tanne oder Fichte? Wollen wir den Baum wirklich schon jetzt kaufen? Wie lagern wir den Baum überhaupt? Hier kommt die Aufklärung…

Glaubt man der Statistik dann kaufen dreiviertel der Deutschen eine Nordmanntanne. Der häufigste Grund dafür: ihre Nadeln stechen nicht. Neben der Nordmanntanne werden auch Blaufichten gekauft. Diese stechen zwar,  haben aber einen grundlegenden Vorteil: sie hat den typischen Tannenduft. Wem genau dieser Geruch wichtig ist, sollte auf eine Blaufichte zurückgreifen.
Entscheiden Sie selbst, ob Sie den Duft oder die nicht stechenden Nadeln bevorzugen. Achja, die bequemste Art ist natürlich ein künstlicher Weihnachtsbaum. Dafür geht allerdings ein Stück Natur in Ihrem Wohnzimmer verloren.

Wann sollten Sie Ihren Baum kaufen? Darauf gibt es keine konkrete Antwort. Denn die Bäume werden bis kurz vor Weihnachten geschlagen und somit kommen oft immer wieder frische Bäume nach. D.h. Sie haben auch Mitte Dezember noch eine gute Auswahl. Warten Sie aber nicht zu lange – schöne Bäume haben die schlechte Angewohnheit, schnell verkauft zu werden. Egal ob Sie Ihren Baum früher oder später kaufen, achten Sie auf jeden Fall immer auf die Frische des Baumes. Die erkennen Sie am Besten an der Schnittstelle. Je heller die Schnittstelle, desto frischer der Baum. Glänzende Nadeln sind ebenfalls ein Inditz darauf, dass der Baum frisch geschlagen ist. 

Ist der Baum zu Hause muss er natürlich bis Weihnachten richtig gelagert werden. Am besten draußen, sonnen- und windgeschützt. Schneiden Sie den Baum nach Möglichkeit nochmal an und stellen ihn in einen Eimer mit Wasser. Einen Tag vor dem „Aufstellen“ sollten Sie den Baum schon in das Haus holen und im Netz in den Baumständer stellen. Danach das Netz entfernen.
Stellen Sie den Baum nicht in die Nähe der Heizung und sorgen Sie für ordentlich Wasser im Baumständer. Ein Baum mit 2 Metern Höhe braucht bis zu 2 Liter Wasser am Tag!

Der Baumständer…

Der Weihnachtsbaumständer ist elementar wichtig. Er sorgt neben der nötigen Standfestigkeit meist auch für die Wasserzufuhr für den Baum, die die Haltbarkeit deutlich erhöht..

Doch oft kommt der Baumständer zu kurz. Er wird erst dann gesucht, wenn der Baum aufgestellt wird und dann ist es meist auch schon zu spät, endlich einen neuen anzuschaffen. Dabei erspart man sich bei einem guten Christbaumständer viel Nerven. Er ist einfach zu bedienen, hat eine gute Standfestigkeit und der Baum steht später auch wirklich gerade.

Die gängigsten Ständer funktionieren mittels Ein-Seil-Zugsystems. Bei der Betätigung des „Fußpedals“ zieht sich das Draht-Seil zusammen und die daran befestigten Klauen klammern sich in den Baum. Ein guter Weihnachtsbaumständer hat zudem noch eine Füllstandsanzeige für die Wassermenge.
Zustäzliche Befestigungen wie z.B. Anbinden der Baumspitze oder Ähnliches ist bei einem zeitgemäßen Baumständer nicht nötig.

Die Baumbeleuchtung…

Ja die gute alte Baumbeleuchtung – sie gehört einfach zu einem Weihnachtsbaum dazu. Sie bestimmt ja schließlich die schöne weihnachtliche Stimmung zu großen Anteilen mit. In den Anfangszeiten kamen fast nur richtige Christbaumkerzen zum Einsatz. Mittlerweile findet man diese Leuchtmittel aber nur noch selten vor. Es ist einfach viel zu gefährlich echtes „Feuer“ auf dem Baum zu haben. Wer das Kerzenlicht allerdings liebt muss beachten, dass die Kerzen fest an den äußeren Zweigen angebracht werden und nie ohne „Aufsicht“ sind.

Weit verbreitet sind die Glühlampen-Lichterketten. Sie gibt es in unterschiedlichen Längen und unterschiedlicher Kerzenanzahl. Man klippst sie einfach an den Zweigen des Baumes fest – fertig.  Achten Sie aber unbedingt darauf die Lichterkerzen gleichmäßig auf dem Christbaum zu verteilen – es soll ja danach auch gut aussehen oder?

Der aktuelle Trend heißt LED-Lichterkette! Vorbei mit dem kühlen LED-Licht. Die Technik ist nun ausgereift und die Lichtfarbe und –wärme gleicht sehr einer Glühlampe. Der größte Vorteil ist die Energie-Einsparung gegenüber den herkömmlichen Lichterketten. Der Einsatz einer 2 Meter Lichterkette kostet über 6 Wochen ca. 33 Euro (Strom). LED-Lichterketten stehen dem  mit Kosten um die 6 Euro gegenüber. Da kann die LED-Lichterkette auch schon mal ein paar Euro teurer sein, Sie amortisiert sich schnell über die Stromkosten. Und – die LED-Ketten sind auch noch sehr, sehr langlebig.

 

Der Brandschutz…

Auffallend häufig kommt es in der Advents- und Weihnachtszeit zu Zimmerbränden. Damit Ihnen so etwas nicht passiert gibt es ein paar Dinge, die Sie beachten sollten: 

  • Stellen Sie Adventskränze oder Weihnachtsgestecke mit echten Kerzen nie in unmittelbare Nähe brennbarer Stoffen wie Polstermöbel oder Vorhänge.
  • Verwenden Sie einen hochwertigen Weihnachtsbaumständer, mit sehr guter Standfestigkeit und der Möglichkeit der Wasserauffüllung
  • Zweige und andere Dekorationsmittel sollen einen möglichst großen Abstand zu Kerzen haben
  • Entzünden Sie ihre Christbaumkerzen immer von oben nach unten und löschen Sie diese von unten nach oben. VORSICHT: Die Kerzen nie ganz herunterbrennen lassen!
  • Halten Sie bei echten Kerzen am Baum immer einen Kübel Wasser, eine Löschdecke oder einen Feuerlöscher griffbereit.
  • Lassen Sie die Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen.
Wir haben die Hinweise und Tipps auf diesen Seiten mit größter Sorgfalt und Genauigkeit ausgewählt und dargestellt. Achten Sie bei der der Anwendung auf  Ihre persönliche Sicherheit und die Sicherheit anderer Personen, tragen Sie eine  entsprechende Schutzausrüstung und sichern Sie Ihre Umgebung ab. Lesen Sie in jedem Fall und ohne Ausnahme vor der Anwendung die Gebrauchs- und/oder Dosierungsanleitungen der verwendeten Werkzeuge und Materialien und halten Sie sich an die Angaben in diesen Anleitungen. Bei nicht sach-, bzw. fachgemäßer Anwendung entsprechend der Anleitung, sowie bei Fehlgebrauch schließen wir jegliche Haftung aus. Ihre gesetzlichen Ansprüche werden dadurch nicht eingeschränkt.