Weg mit dem alten Look…

Die Wandfarbe ist ausgesucht, der passende Parkettboden ist bereits angeliefert und die liebevoll zusammengestellten Möbel und Accessoires sind bestellt. Jetzt können Sie endlich mit vollem Tatentrang an die Renovierungsarbeiten gehen.  Dafür ist eine ordentliche Grundlage für Ihre neue Wand, Boden etc. essentiell wichtig. Das erspart Ihnen später viel Zeit und Ärger. Genau auf diese Grundlagen gehen wir auf dieser Seite ein. Dazu zählen die vollständige Entfernung der alten Bestandteile wie Teppichböden, Tapeten oder Holzverkleidungen, die Schimmelbekämpfung und vor allem die richtige, gut durchdachte Planung Ihrer Renovierungsarbeiten.

An die Spachtel, fertig, los…

Endlich geht es Ihrem alten Teppichboden und den Sockelleisten an den Kragen. Dazu kommt auch schon zum ersten Mal die besagte Spachtel zum Einsatz. Einfach mit dem Spachtel zwischen Wand und Leiste und diese ablösen. Jetzt können Sie auch schon versuchen den Teppich abzulösen. Am besten Sie fangen in einer Ecke an. Dazu kann auch wieder die Spachtel zur Hilfe genommen werden. Lässt sich der Teppich damit gut ablösen, dann ist meistens nur die Kante verklebt und Sie können den Belag einfach abziehen.

Ist die Ecke schwer abzulösen, weichen Sie die Ecke bitte mit warmen Wasser ein (ca. 2 Stunden einwirken lassen). Lässt Sich der Teppich dann entfernen, kann man den ganzen Teppich mit einer Gießkanne befeuchten. Wieder 2 Stunden einwirken lassen und schon kann der Teppich mühelos abgezogen werden.
Lässt sich der Boden immer noch nicht entfernen müssen Sie kleinere Brötchen backen. Schneiden Sie den Teppich in ca. 30 cm lange Streifen und versuchen Sie es erneut. Ist der Fußboden vollflächig verklebt hilft nur ein sog. Stripper (Gerät zum Ablösen von verleimten Böden), mit dem kann dann wirklich jeder Teppichboden entfernt werden.

Vom alten Teppich geht es jetzt gleich nahtlos weiter zur Tapete. Die muss schließlich auch noch weg!Und auch hier – wie kann es anders sein – kommt der  gute alte Spachtel zum Einsatz. Damit Sie sich leichter tun beim „Abspachteln“ der Tapete gibt es einen einfachen Trick: Einweichen!
Dafür gibt es spezielle Mittel, die in Wasser aufgelöst auf die Tapete aufgetragen werden. Am besten verwenden Sie dazu einen großen Pinsel oder eine Kleisterbürste. Einen noch besseren „Einweicheffekt“ erzielen Sie, wenn Sie die Tapete vorher mit einem Nagelroller bearbeiten.

Jetzt muss nur noch die nicht mehr zeitgemäße Holzverkleidung an der Decke weichen. In der Regel sind die Holzpaneele mit einem Nut- und Federsystem verlegt. Dann kann man nach der Entfernung der Abschlussleisten (evtl. mit Kuhfuß) die einzelnen Paneele einfach nach und nach herausziehen.  Je nachZustand der Unterkonstruktion  können Sie diese entfernen oder so belassen wie Sie ist. Das ist dann zu empfehlen, wenn der Putz schon etwas bröckelig ist. Dann können Sie auf die Unterkonstruktion mit Rigipsplatten eine neue Oberfläche schaffen. Mehr dazu auch auf der Seite Unterbau/Trockenbau.

Allgemein muss nach allen Rückbauarbeiten die freigelegte Fläche nachbearbeitet werden. D.h. Klebereste müssen entfernt werden und Unebenheiten wie z.B. Löcher mit einer Ausgleichsmasse geglättet werden. Fragen Sie einfach bei unserem Fachpersonal nach der richtigen Spachtelmasse.

Kampf dem Schimmel...

Oft kommt es nach der Entfernung von alten Tapeten oder Teppichböden zu bösen Überraschungen. Es hat sich Schimmel darunter gebildet. Der muss auf jeden Fall entfernt werden.
Zur Schimmelentfernung gibt es speziell dafür hergestellte chemische Mittel, die Sie bei uns im Fachmarkt erhalten. Bitte lesen Sie vor Verwendung die Hinweise auf der Produktflasche.

Bei einem Schimmelbefall der größer als ein halber Quadratmeter ist, muss ein Fachmann hinzugezogen werden! Dieser hat noch einmal ganz andere Möglichkeiten gegen Schimmel vorzugehen.

WICHTIG: Die Entfernung des Schimmels reicht meist nicht aus – es muss die Ursache für den Schimmelbefall gefunden und behoben werden. Oft sind eine zu hohe Luftfeuchtigkeit, schlechte Dämmung oder andere Baumängel die Ursache dafür. Aber auch hier gilt: Holen Sie sich Rat von einem Fachmann!

Die Raumplanung...

Stellen Sie sich vor, Sie haben alles fertig renoviert, die Wände sind neu gestrichen, der Boden verlegt. Und dann fällt Ihnen ein, dass Sie weder an  Heizung noch an Steckdosen gedacht haben. In diesem, zugegebener Maßen etwas übertriebenen Beispiel, können Sie schon erkennen, dass eine detaillierte Planung im Vornherein unerlässlich ist.

Dazu gehören ganz grundlegende Sachen, wie  die Elektroinstallation (wo brauche ich Steckdosen, an welche Stelle sollen Lampen montiert werden). Auch die sanitäre Einrichtung des Raumes muss berücksichtigt werden. Sind Sie sich unsicher bei der Planung Ihrer Renovierung, steht Ihnen in erster Linie unser Fachpersonal beratend zur Seite. Außerdem verfügen wir über einen großen Pool an Handwerkern, die wir Ihnen gerne weiterempfehlen.

ACHTUNG!
Renovierungsarbeiten und deren Folgen sind nicht immer ganz ungefährlich! Gehen Sie kein Risiko ein und erledigen Sie nur Arbeiten, bei denen Sie sicher sein können, dass Ihnen und Ihrer Umgebung nichts passiert. Sind Sie unsicher, gerade bei Elektro- und  Sanitärinstallation, ziehen Sie unbedingt einen Fachmann dazu, der Ihnen die Hilfestellungen geben kann oder die Arbeiten für Sie ausführt.

Wir haben die Hinweise und Tipps auf diesen Seiten mit größter Sorgfalt und Genauigkeit ausgewählt und dargestellt. Achten Sie bei der der Anwendung auf  Ihre persönliche Sicherheit und die Sicherheit anderer Personen, tragen Sie eine  entsprechende Schutzausrüstung und sichern Sie Ihre Umgebung ab. Lesen Sie in jedem Fall und ohne Ausnahme vor der Anwendung die Gebrauchs- und/oder Dosierungsanleitungen der verwendeten Werkzeuge und Materialien und halten Sie sich an die Angaben in diesen Anleitungen. Bei nicht sach-, bzw. fachgemäßer Anwendung entsprechend der Anleitung, sowie bei Fehlgebrauch schließen wir jegliche Haftung aus. Ihre gesetzlichen Ansprüche werden dadurch nicht eingeschränkt.