Die Problemfälle...

In den meisten Fällen ist der Rasen leider nicht an allen Stellen schön saftig grün und dicht. Oft treten kahle Stellen auf oder der Rasen bekommt braune Stellen. Weitverbreitet ist auch die Moos- und Pilzbildung, vor allem an feuchten, schattigen Plätzen . Dagegen kann man allerdings mit der richtigen Düngung und auch mit Rasen-Nachsaaten vorgehen. Alles dazu finden Sie weiter unten.
Im Gras finden sich natürlich auch viele Lebewesen wieder. Oft handelt es sich dabei um lästige „Schädlinge“ (worüber sich natürlich streiten lässt) wie z. B. Maulwürfe oder Wühlmäuse – zugegeben diese Zeitgenossen leben eigentlich unter dem Rasen. Wir zeigen Ihnen  Auswege.

Sonderfall Schattenrasen...
Wie schon auf der  Seite vorher  zu lesen, wird der Schattenrasen dafür benutzt, dunkle, sonnenarme Bereiche Ihres Rasens mit Grün zu füllen. Allerdings kann auch hier das ein oder andere Problem auftauchen.

Der Schattenrasen ist im Vergleich zu den sonnigen Kollegen nicht kürzer  als sechs Zentimetern zu mähen. Bei der regelmäßigen Bewässerung ist Vorsicht geboten, denn durch den Lichtmangel ist der Schattenrasen bei zu großer Nässe anfällig für Krankheiten und Moos. Eine Düngung sollte am besten im Frühjahr oder Spätsommer vorgenommen werden.

Beachten Sie diese Kleinigkeiten, werden Sie viel Spaß auch mit Ihren Schattenrasen haben. 

Rasenlücken ausbessern...
Schadstellen im Rasen sind ein häufiges Problem. Oft verdorrt der Rasen im Sommer, wenn zu wenig Nährstoffe und Wasser vorhanden sind. Auch kahle Stellen entstehen sehr schnell. Da reicht eine kleine Fußballpartie Ihrer Kinder oft schon aus.
Solche Rasenlücken sind ganz einfach wieder zu schließen. Man beseitigt das verdorrte Gras und bringt eine Rasennachsaat oder ein sog. Rasenpflaster auf. Danach einfach angießen und festdrücken. Nach wenigen Wochen sind keine Rasenlücken mehr sichtbar.

Moos, Pilze und Co...
Am besten man muss gar nicht erst gegen Moos ankämpfen, in dem man von Anfang kein Moos zulässt.. Dazu ist es wichtig, die richtige >>>Rasensamenmischung zu verwenden. Günstiges Saatgut mit geringer Flächendichte ist besonders anfällig für Moos und Pilze.
Häufig sind aber auch ein Nährstoffmangel, ein zu niedriger pH-Wert des Bodens oder ein unregelmäßiger und zu niedriger Schnitt Auslöser für die Bildung von Moos.

Die richtige Nährstoffzufuhr für Ihren Rasen ist das A und O um Moosbildung zu vermeiden. Im Frühjahr ist eine Düngung mit Stickstoff, Magnesium und Kalium wichtig um Ihn auf das folgende Gartenjahr vorzubereiten. Im Herbst sollte außerdem heruntergefallenes Laub regelmäßig entfernt werden.
Haben Sie bereits mit Moos zu kämpfen muss vertikutiert werden. Alles Wichtige dazu finden Sie auf der Seite >>>die Rasenpflege.

Pilze bilden sich vorrangig in zu feuchtem  Gras, oder wenn der Rasen über einen längeren Zeitraum zu nass ist. Das ist  meistens im Herbst und im Schatten der Fall. Abhilfe schafft regelmäßiges Vertikutieren und das Beseitigen eventueller  Bodenverdichtungen (Lehm). 

Kampf den "Schädlingen"...
Sie haben auch schon einen Maulwurfhügel in Ihrem Rasen entdeckt? Freuen Sie sich! Denn Wühlmäuse oder Maulwürfe im Garten sind Anzeichen dafür, dass Ihr Boden eine gute Qualität hat, viele Nährstoffe vorkommen und es von Regenwürmern nur so wimmelt. Besser noch: Sie sind sogar nützlich. Sie fressen Schädlinge wie Drahtwürmer oder Schnecken und lockern das Erdreich auf.
Lästig sind nur die Erdhaufen die sich dadurch auftun. Wir geben Ihnen einige Tipps mit an die Hand, wie sie diese Tiere vertreiben können (wenn Sie noch möchten).

Es kursieren eine Vielzahl an Methoden, Maulwürfe zu vertreiben, die einen mit mehr, andere mit weniger Erfolg. Achtung: hierbei handelt es sich um „Hausmittelchen“!

  • Gießt man Buttermilch in die Gänge mögen das die Maulwürfe gar nicht
  • Legen Sie in die geöffneten Hügel zwei Fischköpfe und der Maulwurf geht andere Wege
  • Der Kot von Hunden, Katzen oder Meerschweinchen ist jedem Tier unangenehm
  • Spielende, lärmende Kinder vertreiben den Maulwurf
  • Das Liliengewächs Kaiserkrone hält Maulwürfe fern
  • Weniger kreativ, aber mindestens genauso erfolgreich sind mit Ultraschall funktionierende, in den Boden zu steckende „Maulwurfvertreiber“. Die erhalten  Sie selbstverständlich bei uns im Markt.

Lassen Sie sich doch bei einem entspannenden Sonnenbad noch einmal alle wichtigen Informationen zum Thema „RasenFit“ durch den Kopf gehen. Am besten in der gemütlichen Bäderliege rechts