Das dürfen sie auf keinen Fall vergessen…

Wenn man vor dem Herbst so über seine Pflanzen auf der Terrasse oder in seinem Garten nachdenkt, wird es wohl sehr häufig passieren, dass man die Pflanze mit der größten Fläche im wahrsten Sinn des Wortes übersieht - den Rasen.
Und genauso wird es sicher oft so sein, dass man an die Pflege der Gräber von Bekannten oder Verwandten nicht unbedingt sofort denkt, sie sind in der Regel halt nicht in nächster Nähe, weshalb das durchaus verständlich ist. Gerade auf diese beiden Punkte möchten wir aber jetzt zumindest ein bisschen ihr Augenmerk richten.

Ihr Rasen im Herbst und Winter...

Natürlich sind die Wetterkapriolen im Herbst und Winter für die meisten heimischen Pflanzen kein allzu großes Problem - die Pflanzen gewöhnen sich an das Wetter wahrscheinlich genauso wie wir (der eine mehr der andere weniger). Trotzdem können Sie mit den richtigen Maßnahmen echte Schäden, die zum Beispiel durch Frost entstehen können, vorbeugen.

Im November sollten Sie Ihren Rasen deshalb noch einmal einen feschen Haarschnitt zukommen lassen, bevor dann die Winter-Ruheperiode beginnt. Die optimale Schnitthöhe bei ca. 30-40 mm, da sich der Rasen bei dieser Länge auch unter der Schneedecke nicht unbedingt umlegt, was für eine bessere Belüftung (gut zum Beispiel gegen Pilzbefall) sorgt.

Nach dem Mähen würde Ihrem Rasen auch noch einmal ein Vertikutier-Durchgang gut tun, wodurch der Filz, der sich über den Sommer gebildet hat, entfernt wird. So bekommt ihr Rasen wieder genug Platz für ein tolles Wachstum.

Ganz wichtig dabei ist, dass Sie natürlich den Rasen-Schnitt entfernen und dabei auch das Laub, das sich eventuell auf Ihrer Rasenfläche angesammelt hat aufsammeln. Über den Winter sollte kein Laub auf der Rasenfläche liegen, da es dem Rasen Licht nimmt und eventuell auch Pilzerkrankungen fördert.

Die im Handel erhältlichen Herbst-Rasendünger enthalten in der Regel einen höheren Kalium-Anteil, was den Rasen vor Krankheiten und Frost schützen soll. Eventuell im Dünger enthaltenes Eisen sorgt für eine kräftige Farbe auch im Winter. Die Herbst-Düngung sollte so ca. Mitte Oktober erfolgen, damit die Pflanzen noch vor der Kälteperiode Kraftreserven einlagern können. Mit einem qualitativ hochwertigen Herbst-Rasendünger tun Sie Ihrem Rasen vor dem Winter noch einmal etwas Gutes.

Die Gräber lieber Angehöriger oder besonderer Freunde sind ein Ort der Rückbesinnung an glückliche Zeiten, die man zusammen verbracht hat. Schon alleine aus diesem Grund wünscht man sich für das Grab das man betreut eine Bepflanzung, die der Erinnerung entspricht.

Gleichzeitig ist es aber auch nicht so ganz unwichtig, dass die Grab-Bepflanzung entsprechend pflegeleicht und auch nicht zu empfindlich ist, denn natürlich ist man nicht täglich vor Ort um den Pflanzen eine aufwendige Pflege zukommen zu lassen. Glücklicherweise gibt es auch dafür wirklich ansprechende Möglichkeiten.

Für die Grund-Bepflanzung eines Grabes empfehlen wir Ihnen die Bepflanzung mit Bodendeckern, wie zum Beispiel Bodendecker-Heiden, Johanniskraut oder Immergrün,  weil dadurch das Wuchern von Unkraut eingedämmt wird. Außerdem sind diese Pflanzen gut für schattige Plätze geeignet. Etwas Farbe bringen Sie mit der Rebhuhnbeere oder der Kriechmispel ins Spiel.

Bei einer Wechsel-Bepflanzung (wenn Sie also im Frühjahr, Sommer und Herbst entsprechend neu gestalten) bieten sich jetzt natürlich Herbstblüher, wie zum Beispiel Stiefmütterchen, Alpenveilchen oder Chrysanthemen an. Ein echter Klassiker ist natürlich das Heidekraut (Erika) oder die Knospenheide in vielen Farbvariationen. Selbstverständlich passen jetzt auch Astern und Hornveilchen.

Wenn es dann richtig auf den Winter zugeht, muss auch das Grab auf Frost, Schnee und Eis vorbereitet werden. Dabei müssen als erstes alle verblühten und einjährigen Pflanzen entfernt werden. Pflanzen, die der Kälte widerstehen können, dürfen natürlich stehen bleiben.

Dann werden Sie das Grab sicher auch mit einer Abdeckung versehen. Dafür verwenden Sie Zweige von  verschiedenen Nadelbäumen oder Koniferen,  oder alternativ  Mulch aus verschiedenen Rindenprodukten, die Sie auch mischen können. Das ergibt interessante Farbeffekte mit den verschiedenen Grün-, bzw. Brauntönen. Zusätzlich schmücken Sie das Grab dann mit Trocken-Gestecken und Trocken-Pflanzen, in denen oft heimische Tannen-Zapfen oder Moose Verwendung finden.

Ihrer Fantasie sind dabei natürlich auch keinerlei Grenzen gesetzt.
Viel Spaß beim Schmücken und Dekorieren…

Wir haben die Hinweise und Tipps auf diesen Seiten mit größter Sorgfalt und Genauigkeit ausgewählt und dargestellt. Achten Sie bei der der Anwendung auf  Ihre persönliche Sicherheit und die Sicherheit anderer Personen, tragen Sie eine  entsprechende Schutzausrüstung und sichern Sie Ihre Umgebung ab. Lesen Sie in jedem Fall und ohne Ausnahme vor der Anwendung die Gebrauchs- und/oder Dosierungsanleitungen der verwendeten Werkzeuge und Materialien und halten Sie sich an die Angaben in diesen Anleitungen. Bei nicht sach-, bzw. fachgemäßer Anwendung entsprechend der Anleitung, sowie bei Fehlgebrauch schließen wir jegliche Haftung aus. Ihre gesetzlichen Ansprüche werden dadurch nicht eingeschränkt.