Herbstliche Vielfalt…

Nachdem sich der Sommer jetzt endgültig auf die Zielgerade bewegt, die Tage wieder kürzer werden, die Nächte länger und die Sonne einfach nicht mehr in der Lage ist, die Luft richtig aufzuwärmen, kehrt langsam Tristesse auf vielen Gärten und Balkons ein. Doch dass genau das nicht sein muss, wurde ja bereits  erwähnt.

Neben Gehölzen und Heidepflanzen gibt es natürlich auch noch andere Pflanzen die in Frage kommen, etwas Farbe in den Herbstgarten zurückzubringen. Die farbliche Bandbreite ist dabei viel größer als man vermuten kann. Ob grün, gelb, rot, braun oder auch  pink und  lila – den Farben sind fast keine Grenzen gesetzt. Aber auch diejenigen unter Ihnen, die es lieber dezent und gediegen haben möchten, finden das Richtige: zum Beispiel Gräser. 

Herbstpflanzen – Chrysanthemen und Co…

Chrysanthmen bringen Farbe ins Spiel. Sie leuchten in gelb, pink orange oder rot. Zusätzlich zu den verschiedenen Farben haben Chrysanthemen die unterschiedlichsten Formen, wie zum Beispiel einfache, halbgefüllte oder gefüllte Blütenformen, zu bieten.
Sie sind einige der wenigen Pflanzen, die bis in den November hinein blühen und farbliche Akzente im herbstlichen Garten setzen können. Diese späte Blütezeit kommt natürlich nicht von Ungefähr. Chrysanthemen sind sog. Kurztagspflanzen, d.h. sie fangen erst mit der Blütenbildung an, wenn Nacht und Tag gleich lang sind, was Mitte September der Fall ist. Nach ca. 6 Wochen fangen die Pflanzen dann an zu blühen und erstrahlen farbenfroh im Herbstgarten.
Diese „Eigenart“ der Chrysanthemen kann man sich natürlich zu Nutze machen und mit Hilfe z.B.  einer Lochfolie die Tages- und Nachtintervalle so simulieren, um sie schon früher zum Blühen zu bringen. Chrysanthemen sollten regelmäßig – ggf. auch bei Regen – gegossen werden, da durch den buschigen Wuchs sonst nur sehr wenig Wasser bis zu den Wurzeln durchdringt.

Herbstastern sind ähnlich wie die Chrysanthemen farbenfrohe Pflanzen, die bis weit in den Oktober hinein ihre Blüten öffnen. Damit Sie sich noch so lange an der Farbenpracht der Astern begeistern können, müssen sie regelmäßig gegossen werden. Ein sonniger Standort ist von Vorteil für einen guten Wuchs der Pflanzen. Die Blüte selbst ist sternförmig und strahlt die leuchtende Farbe förmlich aus. Die Wuchshöhe beträgt meist zwischen 20 und 150 Zentimetern. Bei  größeren Pflanzen empfiehlt sich eine Staudenstütze, damit die Astern durch den im Herbst oft stürmisch wehenden Wind nicht umgeknickt werden.

Die Viola ist besser bekannt als Stiefmütterchen oder Hornveilchen.
Stiefmütterchen gehören zu der Gattung der Veilchen und die Blüten leuchten in den verschiedensten Farben  von weiß über gelb, bis hin zu rot. Sie lassen sich gut mit anderen Pflanzen kombinieren, wie z.B. mit Gräsern oder Gänseblümchen, wobei letztere natürlich eher im Frühling Sinn machen. Stiefmütterchen kann man auch im Winter säen, damit Sie dann im Frühjahr blühen. Alternativ dazu kann man auch auf „fertige“ Pflänzchen zurückgreifen.
Die Hornveilchen bieten gegenüber den Stiefmütterchen einige Vorteile. Sie haben kleinere zierlichere Blüten und sind weniger empfindlich bei Regen. Sie haben außerdem eine längere Blütezeit und es gibt sie auch als hängende Pflanzen.

Gräser – die grüne Abwechslung für Zwischendurch…

Sie dürfen eigentlich in keinem Garten fehlen – die vielfältigen Ziergräser. Neben den verschiedensten Farben und Formen der Ziergräser haben sie vor allem den Vorteil, dass sie sehr pflegeleicht sind (nur ein Schnitt im Frühjahr) und keine hohen Ansprüche an Ihren Standort stellen. Es lässt sich praktisch für jedes Plätzchen, das richtige Ziergras finden. 

Für sonnige Standorte besonders gut geeignet ist Lampenputzergras, Pampasgras oder Chinaschilf. Bei halbschattigen bis schattige Standorten empfiehlt sich Breitblattsegge, Schattensegge oder Zwergbambus.
Wichtig ist, dass Sie die Gräser nicht zu dicht pflanzen – Ausnahme sind kleine Gräser, diese können in Gruppen bis zu 4 Pflanzen gepflanzt werden. Große Pflanzen sollten Sie in den Hintergrund setzen, kleinere davor, also eine Art Staffelung der Gräser. Natürlich können Gräser auch als Kübelpflanzen genutzt werden.

Schon jetzt an den Frühling denken…

Möchten Sie im Frühjahr - nach dem letzten Schnee - schon bald die ersten Farbtupfer in Ihrem Garten sehen, müssen Sie bereits im Herbst, vor dem ersten Bodenfrost handeln. Krokusse und Tulpenzwiebeln sollten nämlich genau dann gesteckt werden.

Auch die Typisch an Ostern in Goldgelb blühenden Narzissen gehören zu diesen Pflanzen, bei denen die Zwiebeln bereits im Herbst gesteckt werden müssen. Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte ca. 10 cm betragen. Die Tiefe des Pflanzlochs kann variieren – sie ist auf der Produktverpackung nachzulesen. Als Faustregel kann man aber sagen: Die doppelte Tiefe wie die Größer der Zwiebel.

Sollten Sie durch die große Vielfalt der in Frage kommenden Herbstgewächse nun etwas unentschlossen sein, auf was Sie setzen sollen, dann kommen Sie doch einfach bei uns im Markt vorbei – unser Fachpersonal hilft Ihnen bei der Entscheidungsfindung, abgestimmt auf Ihre individuellen Gartenverhältnisse. Wir freuen uns auf Sie…

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