Auf die Verpackung kommt es an...

Damit Blumen und Pflanzen überhaupt gedeihen können, brauchen Sie neben Licht und Wasser vor allem eines – Erde. Der eigentliche Lebensraum der Pflanzen, denn aus der Erde kommt die Feuchtigkeit und die Nährstoffe, die für das Wachstum nötig sind.

Irgendwo im Garten – z.B. in Ihrem Blumenbeet – den entsprechenden Lebensraum für Ihre Pflanzen zur Verfügung zu stellen, ist ja relativ leicht (der ist ja praktisch einfach vorhanden) – auf dem Fensterbrett, am Balkongeländer oder auf der Terrasse ist das dann aber schon ein bisschen schwieriger – man kann ja davon ausgehen, dass niemand einfach einen Haufen Erde auf seine Terrasse kippen möchte.

Aber dafür gibt es dann ja eine wirklich reichliche Auswahl an den verschiedensten Behältern, in die Sie Ihre Pflanzen und Blumen einpflanzen können. Blumenkästen, Blumentöpfe, Pflanzkästen, Hochbeete, etc., etc., etc.

Speziell für Balkon und Fensterbrett...
Blumenkästen für Ihren Balkon oder Ihre Fensterbrett erhalten Sie in den verschiedensten Materialien – praktisch immer passend zu Ihrem Geschmack, bzw. auch zu Ihrem Balkon oder der Fassade.

Das bei Blumenkästen am häufigsten verwendete Material ist Kunststoff in den verschiedensten Varianten – natürlich in der „klassischen“ Kunststoff-Optik, aber zum Beispiel in täuschend echt wirkender Steinoptik (Polystone), in sehr natürlich aussehender Rattan-Optik, oder auch als Metall-Imitat, bei dem Ihr (Kunststoff-) Blumenkasten aussieht, wie ein massiver Metallkasten.

Natürlich erhalten Sie Blumenkästen aber auch aus „echtem“ Metall, z.B. aus verzinktem Blech, oder auch in Chrom-Optik. Und selbstverständlich auch aus echtem Holz in verschiedenen Farben (lasiert oder auch lackiert) und zum Beispiel auch aus heimischen Hölzern.

Und letztendlich bekommen Sie Blumenkästen auch aus keramischem Material, was aber für Balkone und Fensterbretter wegen seines im Vergleich zu den Kunststoff-Kästen höheren Gewichts  eher weniger Verwendung findet. Wenn Sie die Möglichkeit haben, diese Kästen entsprechend sicher zu befestigen, haben Sie mit den Keramik-Varianten aber natürlich auch etwas ganz besonders vor Ihrem Fenster. Allerdings müssen Sie auch bedenken, dass Sie Blumen in unglasierten Keramikgefäßen öfter gießen müssen, als in anderen Kästen, weil die offenporige Oberfläche mehr Wasser aufnimmt.

Blumenkästen haben in der Regel eine rechteckige Kastenform (deshalb ja auch Blumen-„Kasten“).  Wenn Ihnen das zu langweilig ist, finden Sie – gerade bei den verzinkten Metall-Blumenkästen – auch oft diese halbrunde „Dachrinnenform“. Und Sie erhalten im Handel auch viele Sonderformen, die sich nicht mehr an die reine Kastenform halten wollen, sondern teils schon flippig, aber auch mit praktischen Ideen daherkommen.
Wirklich praktisch sind die Blumenkästen, die man ohne weitere Halterung einfach nur über das Balkongeländer „stülpt“ – auch diese innovative Variante gibt es in verschiedenen Farben und Formen.

Apropos Farben – neben den Standard-Farben Braun, Weiß oder Terrakotta gibt es  Blumenkästen (hauptsächlich aus Kunststoff) in jeder Menge Farbvarianten. Von verschiedenen Grautönen  bis Tiefschwarz, von pastellgelb bis knallrot, von lindgrün bis dunkelblau – und z.B. auch in Lila oder Rosa. Da bleibt kein Auge trocken, bzw. kein Farbwunsch unerfüllt.

Stichwort Größen -  die meisten Blumenkästen gibt es in den Standardbreiten 40 cm, 60 cm, 80 cm und 100 cm. Allerdings  haben sich viele Hersteller auch für Zwischenmaße (zum Beispiel 50 cm) entschieden, was für viele Standorte zu einem Problemlöser wird, weil man z.B. verschiedene Kastengrößen leichter kombinieren kann.

Neben der Breite ist aber auch die Tiefe eines Balkonblumenkastens ausschlaggebend. In herkömmlichen (nicht so tiefen) Kästen lassen sich die Pflanzen natürlich schön ordentlich nebeneinander in einer Reihe pflanzen,  bei tieferen Varianten haben Sie aber sehr viel mehr Möglichkeiten, Ihre Kästen mit verschiedenen hochwachsenden Pflanzen in verschiedenen Ebenen zu gestalten.

Und damit wären wir dann gleich bei einer weiteren Sonderform der Blumenkästen – den Kästen mit eingebautem Bewässerungssystem.
Dieses System besteht in der Regel aus einem Zwischenboden oder Zwischenwänden, die die Blumenerde von einem Wasser-Reservoir darunter oder in der Zwischenwand trennen. Der Wassertransport funktioniert z.B.  durch Vliesstreifen, die das Wasser zur Erde und zu den Wurzeln bringen, oder auch über spezielle Substratschichten. Der Wasserstand wird über einen Wasserstandsanzeiger angezeigt, Sie wissen also immer genau, wann Wasser nachzufüllen ist. Das Reservoir spart Ihnen natürlich jede Menge Zeit, weil Sie einfach nicht so oft gießen müssen.

Natürlich müssen Sie aber trotzdem ab und zu auf den Wasserstandsanzeiger sehen um nachzufüllen. Und vor allem bei frischen Bepflanzungen sollten Sie die Feuchtigkeit der Erde lieber mal öfter prüfen, weil die Wurzeln der Pflanzen ggf. noch nicht lang genug sind, um an die Vliesstreifen oder das Substrat heran zu kommen.

Pflanztöpfe und Pflanzkästen...
Keramische Gefäße zum Aufbewahren von irgendwelchen Sachen gibt es in der Menschheitsgeschichte seit ca. 10.000 Jahren – Gefäße aus Blättern, Steinen oder Holz noch länger. Selbstverständlich wurden solche Gefäße von Anfang an auch zur Aufbewahrung und zum Transport von Pflanzen benutzt, wenn auch sicher eher zum „Heranziehen“ von Pflanzen als für dekorative Zwecke. Das hat sich mittlerweile ja ein ganzes Stück geändert – in unserer modernen Zeit verfügen wir über viele spezielle Gefäße um Pflanzen an allen Stellen „wachsen“ zu lassen – aber zu einem Großteil wegen der reinen Freude an schönen Blumen und Pflanzen in unserer Nähe.

Unter dem Überbegriff „Pflanzgefäße“ fallen die im ersten Abschnitt dieser Seite erwähnten Balkonkästen – dann natürlich auch alles, was wir normal als „Blumentopf“ bezeichnen würden – und letztendlich auch größere Pflanzgefäße für größere Pflanzen oder auch entsprechende Blumen-oder Pflanzen-Arrangements.
Hier eine kleine Hilfe für die Füllmengen von Pflanzkästen.

Guter alter Blumentopf…
Dass der Begriff „alt“ beim Blumentopf nicht abschätzend gemeint ist, haben wir oben bereits erklärt – wobei dann vielleicht doch der Begriff „ehrenwert“ passender wäre. Wie lieblos und ungeschmückt würden unsere Fensterbänke, Fensterbretter, Mauern, Zäune, Geländer, Treppen, usw. aussehen, wenn es den Blumentopf nicht gäbe.

Vom Material her bewegen wir uns im selben Bereich, wie bei den Blumenkästen im ersten Abschnitt – natürlich spielt Kunststoff in jeder Variante eine große Rolle, genauso wie Metall. Holz ist beim  typischen „Blumentopf“ eher weniger verbreitet, dafür spielt hier keramisches Material seine Stärken voll aus (weil das Gewicht hier eine kleinere Rolle spielt, dafür aber umso mehr das Design).

Glasierte Blumentöpfe – z.B. aus Steingut – gibt es nicht nur in den typischen „Erdfarben“, sondern auch in schönen kräftigen Farben oder lebendigen Frühlingsfarben. Eine unglaubliche Formenvielfalt wird Ihnen die Wahl dabei sicher schwer machen – aber Sie finden darunter sicher auch Ihren Topf.
Wenn für den Wasserablauf gesorgt ist, sind die glasierten Keramiktöpfe in der Regel auch frostsicher. Man sollte sich aber nicht vollständig darauf verlassen und die bepflanzten Töpfe sicherheitshalber zum Überwintern in´s Warme stellen. Gerade in größeren Abmessungen kann aber auch ein ganz schönes Gewicht zusammenkommen.

In seiner unglasierten Form und im typischen erdig-rötlichen Farbton spricht man oft auch von Terrakotta. „Echtes“ Terrakotta wurde ursprünglich mit einem Ton aus einem bestimmten Vorkommen in der Nähe des Örtchens „Impruneta“ in der Toskana hergestellt – und mit deutlich höheren Temperaturen als die normale Terrakotta-Ware gebrannt. Balkonkästen und Pflanztöpfe aus diesem Material zeichnen sich durch eine sehr hohe Frostbeständigkeit aus, sind aber preislich auch in eine ganz andere Kategorie einzuordnen. Der Begriff „Terrakotta“ ist aber nicht geschützt.
Terrakotta ist bei uns wohl deshalb so beliebt, weil es unseren Wunsch nach einem mediterranen „Feeling“ unterstützt und uns auf unserer Terrasse einen Hauch von Toskana erleben lässt.

Für Blumentöpfe wird aber auch richtiger Stein als Material verwendet – z.B. Schiefer oder Granit. Irre gewichtig, aber natürlich auch wirklich imposant und gerade zu moderner Architektur wirklich beindruckend kombinierbar.

In der Regel gibt es Blumentöpfe mit einem runden, oder auch mit rechteckigen/quadratischen Querschnitt, der sich normalerweise nach unten ein bisschen verjüngt. Viele Töpfe verlaufen aber auch gerade nach unten, was sich dann natürlich auf die Menge an Blumenerde auswirkt, die benötigt wird – aber auch auf die Standfestigkeit – je größer der Querschnitt des Bodens, je sicherer der Stand. Diese Töpfe gibt es von wirklich klein (ca. 4 cm Durchmesser – z.B. für die Anzucht ) bis hin zu echten Riesendingern von 70 cm Durchmesser oder mehr.

Um Ihnen ein Gefühl dafür zu geben, wie viele Erde so ein Topf fasst, haben wir hier ein paar Richtwerte zusammengestellt:

Ihre Töpfe sollten wie auch die Blumenkästen an der Unterseite Löcher haben, aus denen überschüssiges Wasser austreten kann – und selbstverständlich erhalten Sie bei uns auch zu jedem Topf, den wir führen, den passenden Untersetzer.

Alternativ zu einem Untersetzer können Sie Ihre Töpfe auch auf Füße stellen, die Sie zu vielen Töpfen passend erwerben können. Die erfüllen erst mal denselben Zweck wie die Untersetzer – nämlich die Vermeidung von Staunässe im Topf selber. Wenn Sie Füße unterstellen kann das überflüssige Wasser einfach sauber ablaufen und ggf. versickern. Nebenbei verhindern Sie mit den Füßen auch das eventuelle Einnisten von Schädlingen.

Eine Nummer größer...
Für größere Pflanzen oder ganze Pflanzen-Arrangements werden Sie evtl. auch ein Gefäß benötigen, das entsprechende Größe oder Volumen mitbringt – damit sind wir dann bei den Pflanzkästen oder Pflanztrögen.

Auch Pflanzkästen gibt es auch Kunststoff oder Keramik, hier hat sich aber das Holz als Hauptmaterial weitgehend bewährt und durchgesetzt. Weil Holz viele Fans hat, in seinem Charme einfach unverwüstlich ist und in Kombination zu fast jedem anderen Material problemlos einsetzbar ist, gibt es Holz-Pflanzkübel aber auch bereits in kleineren „Formaten“ ab ca. 40 cx 40 cm – dann aber nach oben fast „offen“ – bis hin zu beeindruckenden 2 x 2 Metern, was das Fassungsvermögen der meisten unserer Terrassen „sprengen“ würde.

Pflanzkästen- und Pflanztröge sind meist aus vorbehandelten heimischen Hölzern (kesseldruckimprägniert) hergestellt, oder  - in der hochwertigen Variante – aus heimischem relativ wetterbeständigem Lärchenholz.  Die Pflanzkästen werden in der Regel innen mit Pflanzenfolie ausgekleidet, um das Austreten von Erde und Wasser, bzw. auch das Herauswachsen der Wurzeln zu verhindern.

Für viele Pflanzkästen gibt es passende Rankgitter für „Kletter-Pflanzen“. Damit wird der Pflanzkasten zu einem schönen natürlichen „Raumteiler“, bzw. zu einer attraktiven Abtrennung der Terrasse vom Rest des Gartens – und natürlich gleichzeitig auch Sichtschutz, bzw. Windschutz.

Immer beweglich bleiben...
Gerade größere Blumentöpfe oder Pflanzkästen bringen mit den Pflanzen und der ganzen Erde schnell mal ein paar Kilogramm auf die Waage. Wenn Sie sich für einen Platz entschieden haben, an dem der Kasten nicht im Weg herumstehen kann, ist das kein Problem, oft muss man aber gerade an die Stelle heran, an der der schwere Kübel steht – dann ist Muskelkraft angesagt.

Ein Stück Beweglichkeit schaffen Sie sich mit den entsprechenden rollbaren Pflanzenuntersetzern – die erfüllen dann gleich mehrere Zwecke – einmal natürlich die Flexibilität – und zum Anderen den Effekt, dass Ihr Kübel nicht mehr auf dem Boden steht und sich keine Staunässe bilden kann.

Voll im Trend...
Wirklich voll im Trend liegen Sie im Moment mit einem Hochbeet.
Ob beim Bepflanzen, beim Düngen oder einfach beim Pflegen Ihrer Pflanzen – alles was im Hochbeet wächst und gedeiht kann durch Sie bequem im Stehen erledigt werden. Neben diesem nicht zu verachten Vorteil sieht so ein Hochbeet aber auch nur einfach toll aus…
Es wird aber immer öfter nicht nur als Hochbeet verwendet, sondern auch als stylisches Gestaltungselement im Blumengarten oder direkt neben der Terrasse.

Solche Hochbeete erhalten Sie als Bausatz im Handel – nur zusammenbauen – fertig.
Oder Sie machen bereits aus dem Bau des Hochbeets ein Familienereignis und basteln sich zusammen mit Ihren Kindern Ihr eigenes Hochbeet. Das Material dazu erhalten Sie  komplett bei uns im Markt – vom Bauholz über die Schrauben bis hin zum Holzschutz.
Bitte vergessen Sie die Folie nicht, um das Beet auszulegen – und vielleicht sollten Sie auch an Hasendraht oder ein anderes Gitter denken, dass Sie ganz unten im Hochbeet platzieren, um eventuellen Schädlingen vorzubeugen (Wühlmäuse?).